Die besonderen Lebensbedingungen und der individuelle Unterstützungsbedarf unserer Schüler erfordern umfassende Unterrichtsplanungen im Fach- und Förderbereich.

  • Differenzierung durch flexible und/oder kontinuierliche Teilgruppen
  • Binnendifferenzierende Maßnahmen nach Umfang, Zeit oder Niveau
  • Rhythmisierung der Stunden, des Tages und der Wochen zum Wechsel von Anforderung, Belastung und Entspannung
  • Ritualisierte Tagesstrukturen u.a. mit dem Empfang der Schüler, der Übersicht über den Schultag, der Abfrage der Arbeitsbereitschaft und der Tagesauswertung
  • Individuelle Rückmeldung nach jeder Unterrichtsstunde zur Bewusstmachung des schulischen Lern- und Verhaltensprozesses
  • Wochenplanarbeit zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit und Selbststeuerung
  • Handlungsorientierung auch in Projekten in Ergänzung klassischer Unterrichtsangebote
  • Selbst- und Fremdreflektion von Lernen und Verhalten in regelmäßigen Feedbackgesprächen
  • Gezielte Auswahl von Medien, Arbeitsmitteln und Unterrichtswerken zur Individualisierung und Differenzierung
  • Besondere Klassenorganisation und Gestaltung von Freiräumen und Pausen
  • Strukturierte und organisierte Maßnahmen zur gezielten Unterstützung der Schüler im fachlichen und emotional-sozialen Bereich

 

Von besonderer Bedeutung für den Unterricht an unserer Schule ist ein Unterrichtsklima, das Lernen fördert und Verhaltensentwicklung unterstützt. Ein respektvoller und freundlicher Umgang miteinander, die Einbeziehung aller Schüler in den Unterricht und die vielfältige Anwendung von positiver Verstärkung tragen zu einer hohen systemischen Unterrichtsqualität bei (vgl. QA-Abschlussbericht NRW).

In der täglichen Unterrichtsarbeit haben für uns Störungen Vorrang: Die Klärung von Konflikten und die Erarbeitung von Lösungen und Perspektiven unter Anleitung von Lehrkräften sind Interventionen, die im Bedarfsfall einen höheren Stellenwert als fächerzentriertes Lernen haben.

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