In jedem Jahr gegen Ende April erinnern sich Menschen in aller Welt an das Unglück im Atomkraftwerk von Tschernobyl. In Ibbenbüren versucht die Initiative “Den Kindern von Tschernobyl“, diese Erinnerung wach zu halten. Regelmäßig lädt sie Zeitzeugen des Unglücks nach Deutschland ein, um von dem Unglück zu berichten. In diesem Jahr kamen zwei Zeugen des Geschehens in die Janusz-Korczak-Schule. Am Standort Laggenbecker Straße berichteten sie von ihren Erlebnissen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6 waren wieder sehr aktiv und haben ihre Eindrücke vom Besuch der Zeitzeugen hier zusammengefasst.

 

Zeitzeugen

Am Donnerstag, dem 27.4.2017 kamen zwei Zeitzeugen vom Tschernobylunglück 1986 in die Janusz- Korczak- Schule. Die Kinder haben viel erfahren z.B. dass Juri auf dem Reaktordach gearbeitet hat. Noch heute leidet er an den Folgen der starken radioaktiven Strahlung. Juri und Valentina haben kein Deutsch gesprochen, deshalb waren 2 Frauen da, um alles zu übersetzen. Es wurden auch viele Fragen gestellt. Erst hat Valentina von ihren Erlebnissen in der Zeit erzählt. Sie sagte, dass es 5 Jahre gedauert hat, bis sie evakuiert wurde. Es wurden auch Bilder aus jener Zeit gezeigt.

Am Ende durften wir uns bei den beiden bedanken und selbst verabschieden.

Es war sehr spannend und beeindruckend.

Kerry M.

 

Zeitzeugen aus Tschernobyl

Am 27.4.2017 hatte meine Klasse Besuch von zwei Zeitzeugen aus Tschernobyl. Sie kamen aus der Nähe des Kraftwerkes. Wir haben viele Fragen gestellt. Das war cool. Die Klasse 5 war auch dabei. Am Ende haben wir uns bedankt, dass sie zu uns gekommen sind.

Ich fand es toll!

Jason S.

 

Zeitzeugen des Tschernobylunglücks

Es waren zwei Zeitzeugen aus Tschernobyl in unserer Schule. Sie hießen Juri und Valentina. Valentina war früher Lehrerin. Sie wohnte außerhalb von Tschernobyl- in der Nähe des Atomreaktors. Sie erzählte uns von dem Tag, als das Unglück sich ereignete. An einem schönen Sommertag kam plötzlich eine schwarze Wolke über die Stadt. Es regnete. Nach dem Regen spielten alle Kinder wie immer draußen. Am nächsten Morgen, als Valentina wieder in der Schule war, erschienen ihr die Kinder alle schwach und sehr still. Valentina und ihre Kollegen haben die Kinder mit neuer Wäsche versorgt, denn ihre Kleidung war kontaminiert.

Juri musste mit seinen Kollegen auf das Dach des Reaktors, auf dem kontaminierte Teile des explodierten Nachbarreaktors lagen, um diese zu beseitigen.  Dort durften sie nur 2 Minuten arbeiten. Trotzdem haben alle auch nach 31 Jahren bleibende Schäden ihrer Arbeit unter Bestrahlung. Ich fand die Berichte sehr traurig und habe Angst, dass so etwas auch hier passieren kann. Lingen ist nicht weit weg.

Lutz G.

 

Bericht über den Besuch der Zeitzeugen von Tschernobyl

Am Donnerstag, dem 27.4.2017 kamen Valentina und Juri in die Janusz- Korczak- Schule und berichteten über das Atomkraftwerk von Tschernobyl. Sie hatten beide jeweils eine Übersetzerin dabei. Valentina berichtete von dem Tag, als das Unglück passierte. Es war ein sehr schöner warmer und sonniger Tag als plötzlich eine komische Wolke kam und ebenso plötzlich wieder verschwand. Keiner hatte eine Erklärung. Die Kinder spielten wieder im Sandkasten und niemand ahnte, dass das einen radioaktive Wolke war. Valentina und die anderen Dorfbewohner wurden erst 5 Jahre später evakuiert.

Juri hat auf dem Dach des Reaktors gearbeitet. Er wurde in Kiew angerufen und sollte zusammen mit Kollegen den verstrahlten Schutt beseitigen. Jeder Mitarbeiter durfte nur 2 Minuten arbeiten, weil die Strahlung sehr hoch war.

Während des Berichtes der beiden wurden verschiedene Bilder von Tschernobyl gezeigt.

Am Ende durften wir noch Fragen stellen, die von Valentina und Juri beantwortet wurden.

Es war sehr, sehr traurig. Ich wollte mich nochmals bedanken, dass die beiden so offen darüber reden konnten und dass sie bei uns waren!

Der Besuch der Zeitzeugen von Tschernobyl

Am 27.4.2017 kamen uns 2 Zeitzeugen, die das Unglück von Tschernobyl miterleben mussten, in unserer Schule besuchen. Es waren ein Mann namens Juri und eine Frau, die Valentina hieß. Valentina hat uns als erstes von dem erzählt, was sie erlebt hat. Sie hat früher als Lehrerin gearbeitet. Sie musste kranke Kinder sehen und hat ihnen geholfen. Zusammen mit Kollegen hat sie ihnen neue Kleidung gegeben, weil die alten Sachen konterminiert waren. Als der Reaktor 4 in Tschernobyl explodierte, wurde radioaktive Strahlung freigesetzt, die alles verseuchte!

Juri war Liquidator. Seine Aufgabe bestand darin, den radioaktiven Müll vom Dach des Reaktors zu räumen. Bei der Explosion von Reaktor 4 flog verstrahlter Müll auf das Dach von Reaktor 3. Dort musste Juri arbeiten. Nur 2 Minuten- weil die Strahlung trotz Schutzanzug und Bleiplatten zu hoch war. Juri und seinen Kollegen haben wir es zu verdanken, dass Europa vor einem extremen Fallout geschützt wurde!

Heute kann man sich nur noch 15 Minuten in Tschernobyl aufhalten. Die einst bewohnte Stadt ist heute eine Geisterstadt. Über die Reaktoranlage ist ein riesengroßer Sarkophag gebaut worden, um die Strahlung einzudämmen.

Mir hat der Besuch der Zeitzeugen sehr gut gefallen.

Marco M.

 

 

 

Besuch der 2 Zeitzeugen

In unserer Klasse waren die Zeitzeugen mit Begleitern und Dolmetschern sowie die Klasse 5. Die Zeitzeugen hießen Valentina und Juri und haben eine andere Sprache gesprochen. Sie kamen aus Kiew und Minsk. Die Übersetzerinnen haben alles ins Deutsche übersetzt. Valentina und Juri haben von ihren Erlebnissen erzählt. Am Whiteboard wurden uns zu den Informationen Bilder gezeigt. Außerdem durften wir auch Fragen stellen. In Tschernobyl gab es früher ein Atomkraftwerk, das 1986 explodierte. Juri hat mit anderen Männern den radioaktiven Müll vom Dach des heilen Reaktors beseitigt. Valentina hat damals eine Wolke bemerkt, die ebenso plötzlich wie sie auftrat auch wieder verschwand. Niemand wusste, dass sie radioaktiv verseucht war! Erst 5 Jahre nach dem Unglück durften die Menschen aus der Umgebung die verstrahlte Heimat verlassen, weil vorher nicht genügend Wohnraum zur Verfügung stand! Valentina hat sich um die Kinder gekümmert. Sie wurden jeden Sommer aus dem verseuchten Ort gebracht und kamen im Oktober zurück zu ihren Familien.

Mir hat der Besuch der Zeitzeugen gefallen.

Michell K.