Ehrgeiz, Teamgeist und Fair Play bei den Bezirksmeisterschaften in Recklinghausen

Mit diesen Schlagworten lässt sich noch am ehesten beschreiben, wie die Bezirksmeisterschaften im Tischtennis in Recklinghausen  für die Mannschaft der Janusz-Korczak-Schule waren. Da auf Stadt- und Kreisebene keine weiteren Schulmannschaften gemeldet wurden, durfte ein Team der JKS direkt zu den Bezirksmeisterschaften fahren,um sich dort mit sechs Schulen aus Bocholt, Dorsten, Recklinghausen, Lüdinghausen und Haltern am See zu messen.

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Die Mannschaft der JKS mit ihren Trainern: Sebastian Mailahn, Nico Mebus, Senada Gashi, Justin Miller, Tom Luka Pauls, Cem Weiderer, Patrick Zimmermann, Holger Hegekötter (v.l.)

Am 04.11. ging es morgens für Cem, Tom Luka, Senada, Nico, Patrick und Justin mit einem Bus der Firma Radetz und Kenning nach Recklinghausen in die Helmut-Pardon-Halle.  Bereits auf der Fahrt zeigte sich die Anspannung bei den Beteiligten aus den verschiedenen Klassen. Wie stark sind wohl die Gegner? Haben wir die Chance zu gewinnen? Wie viele Zuschauer gibt es, wenn ich spiele?

Mit dem Betreten der Halle wurde die Anspannung sogar noch größer, da in der Halle sechs Wettkampfplatten, abgetrennt durch professionelle Banden, neben weiteren drei Trainingsplatten zum Einspielen standen. Die Tribüne war ausgefahren und durch Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gut besetzt. Die Turnierleitung erklärte den Spielmodus. Jedes Spiel dauerte jeweils sechs Minuten und jeder Punkt wurde gezählt. Alle Schulen spielten mit sechs SpielerInnen im Team gegeneinander und jeder einzelne Sieg der SpielerInnen wurde gezählt, sodass  ein Sieg von jedem Teammitglied gewertet wurde.

Sofort begann das Team, sich einzuspielen, denn im zweiten Durchgang war direkt die JKS an der Reihe. „Boah, da sind aber ein paar gute Spieler bei“, war ein Kommentar, als sich gerade die Vorjahressieger einspielten. Der Start für das JKS – Team war super, 4:2 wurde gegen die Schule aus Bocholt gewonnen. Die Stimmung im Team war besonders durch die im ersten Spiel gewonnene Selbstsicherheit super. Hochmotiviert ging es weiter und das zweite Spiel wurde mit 5:1 gewonnen.

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beste Spielerin des Turniers: Senada Gashi

Gespielt wurde die ganze Zeit ohne Schiedsrichter, sodass neben Spaß und dem Wettkampfgedanken auch das selbstständige Zählen und Fair Play  von Bedeutung waren.

Dann kamen ein paar knappe und sehr spannende Spiele, die zum Teil mit nur einem Punkt Vorsprung gewonnen oder verloren wurden. Gerade diese knappen Spiele machten allen Beteiligten und Zuschauern besonders viel Spaß. Einzig das Spiel gegen die diesjährigen Sieger und Titelverteidiger wurde deutlich mit 1:5 verloren. Und auch hier waren zwei Niederlagen mit nur einem Punkt Unterschied verloren.

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Bester Spieler des Turniers: Justin Miller

Am Ende wurden gute 23 von 36 Spielen gewonnen und es wurde nur ganz knapp ein Platz auf dem Podest verpasst. Nicht nur diese tolle Leistung, sondern besonders der Ehrgeiz und das überaus faire Verhalten während und zwischen den Spielen hat der JKS große Anerkennung eingebracht.

Bei der Siegerehrung wurde besonders auch Justin Miller als bester Einzelspieler erwähnt, da er als einziger alle seine Spiele gegen die jeweils besten Spieler der anderen Spieler gewonnen hat. Beste Spielerin des Turniers wurde Senada Gashi.

Die Enttäuschung über das Verpassen des 3. Platzes war schnell verflogen, da alle Beteiligen viel Spaß hatten und klar war, dass man im nächsten Jahr auf jeden Fall erneut angreifen möchte.